Alles begann am 21.02.2004 da holte ich Ambra aus ihrer Zuchtstätte in Ober-Österreich ab. Was mir damals schon spanisch vorkam (mittlerweile weis ich warum der Züchter das so gemacht hatte), drängte er darauf dass meine damalige Freundin den Kaufvertrag mit Ambra unterschreibt und als alleiniger Besitzer eingetragen wurde, bezahlt wurde von uns jeweils die Hälfte. Er wusste aber genau das die Ausbildung, Beschäftigung und Prüfungen zu 99% von mir gemacht wurden. Leider war ich so dumm und dachte meine damalige Freundin wäre nicht so wie viele andere aber irgendwie sind sie alle gleich und das wusste der Züchter nur zu gut und das nutzte er später dann für seine Vorteile aus. Möchte aber betonen das das keine Kritik an meiner damaligen Freundin ist, sondern hervorheben wie vorgeplant, mit allen eventuallitäten Ambra an uns verkauft wurde.
Möchte auch erwähnen, das der Züchter, der zugleich IDC-WM Teilnehmer ist (2.Wohnsitz und Zucht in Österreich, damit er kopieren darf, lebt aber in Deutschland) wusste, das wir 40Km von ihm entfernt wohnten und somit immer greifbar waren.
Ambra zog nun bei uns ein und es begann ganz normal mit kleiner Erziehung und der wöchentlichen Spielstunde für Welpen. Der Züchter hatte die ersten 6 Monate als wir Ambra hatten kein Interesse mehr an uns gezeigt.
Als er später dann sah wie gut Ambra und ich als Anfänger uns entwickelten, sah er auf einmal eine Chance einen Hund aus seiner Zucht zu bekommen der Leistungsmäßig super ist und auch noch schön aussieht.
Seit diesem Tag griff er permanent in das Leben von uns und in die Ausbildung von Ambra ein. Das war auch in dem Sinne kein Problem und auch von Nutzen für Ambra´s Entwicklung und Ausbildung, aber es sollte sich später als eine riesige Dummheit meiner Seit´s herausstellen diesem Menschen so zu vertrauen und das ausgesprochene was er gegen andere sagte zu glauben, und dadurch eine „Freundschaft“ aufzubauen. Denn für ihn war es keine Freundschaft sondern nur eine „Zweckehe“, wie er es bei allen macht, wo er ein Nutzen hat. Es entwickelte sich rasch eine „Freundschaft“. Ich fuhr mindestens 3x in der Woche zum Training zu ihm, jeweils 80km auch wenn es nur eine 50m Fährte war. Die Gesamtzeit belief sich z.B. beim fährten auf 3 Stunden und das eigentliche Training war in 3min durch. Er nahm mich sogar zu seinen zweiten Trainingsverein mit, wo man sich normal mit Anfängern wie ich es war gar nicht abmüht. Hier ein Dank, dem Verein.
Wir feierten seinen Geburtstag gingen zusammen in der Nacht feiern und fuhren in den Urlaub, außerdem begleitete ich ihn zu Prüfungen und Ausstellungen in Deutschland und Österreich. Zusätzlich habe ich die Homepage für seinen Zwinger erstellt, die er bis heute noch nutzt.
In diesem Zusammenhang möchte ich erwähnen, das der Züchter erst mit dem einschalten meines Anwalts bereit war, ein Foto von mir von "seiner" Homepage zu entfernen. Dabei hat man wieder mal gesehen wie er ist und das er viel Erfahrung mit Anwälten und Gerichten hat.
Im Sommer 2005 legte ich mit Ambra die BH sehr gut ab. Das Training richtete sich danach auf die IPO-I.
Im Dezember 2005 trennte ich mich von meiner Freundin. Wir vereinbarten das Ambra keine Nachteile von der Trennung haben sollte. Wir machten aus das sie abwechselnd bei uns ist, und ich sie weiter trainiere und sich bei meiner Freundin wieder erholen konnte. Das klappte am Anfang auch wunderbar bis der Züchter bemerkte dass der Einfluss auf uns langsam zurückging und er konnte nicht ertragen das das bei meiner damaligen Freundin und mir trotz Trennung so gut klappte.
Im Februar 2006 (genau 2 Jahre nachdem wir Ambra bekamen) konnte dem Züchter es auf einmal nicht schnell genug gehen die IPO-I mit Ambra zu machen. Ich dachte mir dabei nichts und so fuhren wir nach Kroatien um die Prüfung abzulegen. Er holte Ambra bei meiner Freundin ab und dann mich, mit den Papieren. Ich wunderte mich das er darauf bestand alle Unterlagen die ich über Ambra hatte mit zu nehmen. Ich dachte das das in Kroatien vielleicht so sein müsste. In Kroatien angekommen war es wieder etwas komisch als er auf einmal sagte das er Ambra anmeldet und die Gebühr auch bezahlt, aber hatte ich mir unter „Freunden“ dabei nichts gedacht.
Für mich ist jetzt klar dass dieses Wochenende genausten´s vorbereitet war um mir Ambra ganz zu nehmen.
*Update vom 04.11.2007
* Nun nach 1,5 Jahre nach dem die IPO-I Prüfung mit Ambra abgelegt wurde weiß ich nun mit 100 prozentiger Sicherheit das dieses Wochenende in Kroatien von dem Züchter genaustens organisiert war und nur ein Ziel hatte, Ambra mir ganz nehmen zu können. Denn mit Rücksprache mit dem Prüfungsleiter erfuhr ich jetzt das der Züchter versuchte den Prüfungsleiter so zu beeinflussen das dieser die Papiere zurückhalten sollte mit einem Vorwand, um sie dann später den Züchter direkt zuzuschicken. Dies verweigerte aber der Prüfungsleiter, somit musste der Züchter alles auf eine Karte setzen und stand noch in Kroatien unter Handlungsdruck! Dadurch auch der Anruf bei meiner Ex-Freundin und die Lügen von Ihm. Wäre der Prüfungsleiter auf seine Erpressung eingegangen wäre er ja sehr fein aus der Sache raus gewesen, leider spielte diesmal der Prüfungsleiter nicht nach seiner Pfeife...
Als Ambra die IPO-I bestanden hatte wollte ich die Papiere wieder von der Prüfungsleitung holen, doch er sagte dass er das für mich machen würde und ich solle doch mit Ambra Gassi gehen. Als wir später wieder zusammen kamen wollte ich natürlich mal in die Papiere schauen, da sagte er mir das ich diese nie wieder sehen werde. Danach erzählte er mir dass meine damalige Freundin ihm angeblich sagte bei der Abholung von Ambra, dass sie den Hund und die Papiere nach dem Wochenende haben möchte. Ein Anruf bei meiner Freundin brachte die Erkenntnis dass sie von Papieren zu ihm nichts gesagt hatte. Den das war bei uns nie ein Thema den die Verteilung war ja ganz klar und bis zu diesem Zeitpunkt wollten wir nur das beste für Ambra. Als der Züchter auf einmal mit bekam, das ich bei meiner damaligen Freundin angerufen hatte verlor er die Nerven und Schlug mich fast über einen Zaun vor lauter Wut. Er schrie los, fragte mich ob ich noch ganz sauber bin (ja) und rufte Wut entbrand bei meiner Freundin an. Sie wusste natürlich nicht was da unten in Kroatien gerade ablief und der Züchter redete und vertrete die Worte bis er es schaffte das meine damalige Freundin glaubte das ich die Papiere nur wollte um sie irgendwann mal zu erpressen, wenn es um Ambra ginge. Diese Vorstellung wäre mir nicht mal im Ansatz gekommen, dafür wäre mir das Wohl von Ambra viel zu wichtig gewesen und ist es immer noch.
Nun nachdem die Lage total unübersichtlich war, sah der Züchter die Chance meine damalige Freundin und Ambra für immer von ihm abhängig zu machen.
Ich verstand nun warum er darauf bestand das meine damalige Freundin den Kaufvertrag unterschrieb. Weil er mit ihr ein leichteres Spiel hätte als mit mir, wenn es um Ambra´s Zukunft gegangen wäre.
Wie sehr er sie bequatschte (das kann er am besten) und abhängig gemacht hat, sieht man z.B. darin das sie in den Verein gleich Mitglied wurde wo auch er trainiert. Sie fährt auch nach der Arbeit um 18.00Uhr, was sie früher nie gemacht hätte, zu einem Hundeplatz (Entfernung 30km) und trainiert, für Ambra ist das sehr gut, aber das Training und das Vereinsleben hat sie früher überhaupt nicht interessiert. Nun hat er es so wie er es immer wollte, was Ambra macht und tut hat er in der Hand. Er hat es sogar soweit geschafft dass normales reden und Kontakt mit Ambra mit meiner damaligen Freundin gar nicht mehr möglich ist. Was sie natürlich auch selber entscheiden könnte.
Alles was aus dieser „Freundschaft“ geblieben ist, ist das Hintergrundwissen das ich sein Privatleben auf gleicher Weise aus den Angeln heben könnte. Vorausgesetzt man begibt sich auf dasselbe Niveau herunter.
Nur soviel:
Hauptsache "ER" hat immer seine Frauengeschichten laufen und kann sich mit den Freundinnen von den Welpenkäufern auf Veranstaltungen schmücken, der Rest interessiert Ihn nicht.
So beende ich meine Geschichte: